Weitere Zuchtformen der Koi Karpfen
Eine
Reihe von Zuchtformen werden hier detailliert vorgestellt und ihre Eigen-
und Besonderheiten erläutert und hervorgehoben. Es würde den
Rahmen dieser Plattform sprengen, alle mindestens 16 Arten und über
100 Unterformen der Koi Karpfen an dieser Stelle bis ins Detail zu beleuchten.
Eines haben die Farbkarpfen alle gemeinsam. Auf ihre ganz besondere Art
und Weise sind sie alle einzigartig und erfreuen den Betrachter aufgrund
ihrer Farbpracht und schier perfekten Körperform. Im Folgenden zeigen
wir die Details und vorherrschenden Merkmale weiterer Koi Karpfen Zuchtformen
eher allgemein gehalten, doch mit ebenso viel Freude und Respekt vor diesen
Gattungen auf.
Hikarimoyomono:
Diese Koi Zucht hat mindestens zwei oder drei Farben, wobei mindestens
eine Farbe metallic ist. Aus diesem Grund entstanden auch zwei Gruppen
dieser Gattung, jene mit und jene ohne Metallicfarbe.
Kinginrin:
Die Kurzform für den Kinginrin lautet Ginrin; Gin steht für
silbern und rin für die Schuppe. Die Schuppen dieses Koi Karpfen
haben einen wunderbaren einzigartigen Glanz entlang der Rückenlinie
sowie an den Seiten.
Koromo:
Der Koromo oder Goromo genannt wird im Volksmund auch "Der im Priestergewand"
genannt. Unschwer zu erraten, liegt dies an seiner Zeichnung. Es gibt
schwarz-weiße und rot-weiße Fische, wobei der Farbteil als
Sichel am weißen Körper erscheint. Diese Koizüchtung ist
geprägt durch Eleganz und Einzigartigkeit.
Kujaku:
Wörtlich übersetzt handelt es sich bei dem Kujaku Koi um einen
Truthahn. Im heutigen Sinn lässt auf den ersten Blick nichts darauf
schließen. Der Name geht auf die Anfänge der Züchtung
zurück, wo der Züchter beim Anblick seiner ersten Kujaku Fische
an einen Truthahn erinnert wurde. Der Kujako gehört ebenfalls zu
den Zuchtarten, die bei Ausstellungen und Wettbewerben einige Preise einfuhren.
Kumonryu:
Neunfach gezeichneter Drache, heißt der Kumonryu übersetzt
ins Deutsche und so anmutig, stark und vor allem auffällig sieht
der Koi auch aus. Die Zeichnungen des Kumonryu ändern sich im Laufe
seines Lebens, je nach Saison können die Farben unterschiedlich sein
und auch bedingt durch sein Wachstum besteht die Möglichkeit eines
Farbwechsels bei dieser Zuchtform.
Ogon:
So Golden wie sein Name ist dieser Koi Karpfen, dieser Fisch vereint sowohl
silberne als auch goldene Farbnuancen in einem. Diese Zuchtlinie ist meist
einfärbig und weist keine auffälligen farbenfrohen Zeichnungen
auf. Der Ogon, hat im Gegensatz zu den meisten anderen Züchtungen,
relativ große Flossen an der Brust.
Sanke:
Sanke wird von drei Farben abgeleitet und bedeutet dies, dass die richtige
Züchtung drei Farben aufweisen sollte. Der Sanke ist sozusagen der
Klassiker unter den Koi Karpfen, er geht in seinen Züchtungen bis
zu den Anfängen zurück und erfreut sich immer großer Beliebtheit
bei Züchtern und Teichbesitzern. Er besticht durch klare Linien und
kein Verfließen der Farben ineinander.
Tancho:
Der Tancho ist einer der auffälligsten Karpfen mit seinem rein weißen
Körper und dem roten Fleck auf dem Kopf. Diese Zeichnung steht als
Symbol für die japanische Flagge und soll den Kopf des Tancho als
rote Krone zieren. Bei reinen Zuchtformen ist es Voraussetzung, dass der
Fisch außer am Kopf keine weiteren roten Flecken aufweist und der
Koi nicht allzu schlank ausfällt.
Utsurimono:
Der Utsurimono wechselt seine Hautfarbe umweltbedingt und auch entwicklungsbedingt.
Daher rührt auch seine Namensgebung, Utsurimono steht für "sich
bewegen". Dieser Zuchtform steht für Glanz und Stabilität,
der Koi hat eine reine weiße Färbung und wirkt sehr elegant.